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| News => Archiv 13.02.2011 - Krankenkassenfusionen 2011 - nur noch 156 Krankenkassen1970 gab es in Deutschland noch 1815 verschiedene Krankenkassen. 1.1.1980: 1319
1.1.1990: 1147 1.1.1995: 960
1.1.2000: 420 2011 sind es nur noch 156, wobei die 32 größten Krankenkassen etwa 90 % der Versicherten als Mitglied haben. Die restlichen 124 Krankenkassen halten nur noch 10 Prozent aller Versicherten im System der gesetzlichen Krankenversicherung. Erfolgte bis 2008 der Wettbewerb der Krankenkassen untereinander noch über die Festsetzung der Höhe der gesamten Mitgliedsbeiträge, so wurde 2009 mit dem Gesundheitsfonds ein einheitlicher Beitragssatz für alle Krankenkassen eingeführt. Nunmehr soll der Wettbewerb der Krankenkassen über die mögliche Erhebung von Zusatzbeiträgen erfolgen, wenn man mit den übrigen Einnahmen nicht mehr auskommt. Hinzu kommt die Möglichkeit verschiedener Wahltarife.
Die Zahl der so genannten "geöffneten" Krankenkassen liegt 2011 bei 111. Die übrigen sind nur für die Beschäftigten zugehöriger Betriebe/Arbeitgeber geöffnet. Auf diesem Bereich wird es in Zukunft wohl zu den meisten Fusionen kommen.
Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind ca. 70 Mio. Versicherte, inkl.
ihrer Familienangehörigen. Weitere große Krankenkassen sind die DAK mit 6,4 Mio. Versicherten, Techniker Krankenkasse TK 7,6 Mio., AOK Bayern 4,3 Mio., AOK Baden-Württemberg 3,7 Mio., AOK Rheinland/Hamburg 2,9 Mio., Vereinigte IKK 1,6 Mio., IKK Classic 1,8 Mio., BKK Gesundheit 1,0 Mio., pronova BKK 600.000, BAHN-BKK 650.000, Deutsche BKK 1,0 Mio.. Alle Angaben ohne Gewähr. Quellen: BVA, BKK BV, GKV Spitzenverband, Krankenkassen
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